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Für Geld zieh‘ ich mich aus

8 Kommentare

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    Holger Antworten

    Hallo Korwin,
    diesen Beitrag finde ich mal richtig gut, ich denke auch immer an Prostitution wenn ich solche Sätze lese…
    Warum das manche Models schreiben kann ich auch nicht nachvollziehen. Ich kann mir jedoch gut vorstellen das sie damit erreichen wollen die „Knipser“ oder die denen es mehr um die Nacktheit geht als die Fotografie, abzuschrecken. Ich denke jedoch das man hiermit genau das Gegenteil erreicht. Die (schwarzen Schafe) bezahlen gerne dafür solange das Mädel sich auszieht und am besten noch ein paar „PinkShots“ drin sind…

    Ich gehe sogar soweit das auf vielen Sedcards auf denen der Satz zu finden ist, die Qualität auch entsprechend… ist, sofern man denn überhaupt Aktaufnahmen findet.

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    Sven J. Antworten

    Prostitution bezeichnet die Vornahme sexueller Handlungen gegen Entgelt. Wie man daher das Verlangen eines (weiblichen) Models für eine Aktaufnahme bezahlt zu werden als Prostitution bezeichnen (oder auch nur assoziieren) kann, ist mir schleierhaft. Es zeugt entweder von schlichtem Unverständnis, einer männlichen geprägten Opfermentalität oder aber einem im Denken verankerten Machoverhalten.

    Sehr geehrter von Kuhwede, ob Sie Preise gewonnen und oder Bücher geschrieben haben ist unabhängig davon, wie unsympathisch Sie mir hier rüberkommen, indem Sie nicht nur den Entlohnungswunsch einiger Models diskreditieren, sondern auch, weil Sie potentielle Models abwertend als „Mädels“ bezeichnen.

    Als Mann würde ich es begrüßen, wenn weibliche Models eine Zusammenarbeit mit Ihnen aufgrund Ihrer Einstellung ablehnen.

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      Corwin von Kuhwede Antworten

      Lieber Sven,

      vielen Dank für deine persönliche Meinungsäußerung zu diesem Thema.

      Mein Satz „Warum muss ich da an Prostitution denken?“ ist sicher eine provokante Frage. Das ist auch so gewollt. Doch es ist und bleibt eine Frage bzw. mein Gedanke und wird dadurch noch lange nicht zur Tatsache.

      Doch eines ist nach wie vor interessant. Egal wie gut oder schlecht jemand das findet, was ich hier schreibe. Eine Antwort, die den Kern des Themas angeht, konnte mir bisher dennoch niemand geben.

      Corwin
      PS: „Mädels“, ist von mir genau so wertfrei gemeint, wie wenn meine Partnerin sagt, sie macht heute „Mädelsabend“. Jedem ist es freigestellt mit einem Begriff etwas positives oder negatives zu verbinden. In meiner Kindheit hieß es auch noch Negerkuss, ohne dass man dadurch gleich ausländerfeindlich war.

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    Jochen Antworten

    Gut formuliert aber vielleicht am Kern der Sache vorbei gedacht?
    “ Ist denn die Zeit, die ihr bekleidet seid, weniger Wert, als die Zeit in der ihr unbekleidet seid? “
    Indirekt ganz klar „Ja!“, denn bekleidet riskiert die Dame halt nur den Nachmittag, unbekleidet vielleicht mehr: Karriere / Job (z.B. als Erzieherin im Dienst der katholischen Kirche) oder vielleicht auch „nur“eine saftige Anwaltsrechnung zur Schadensbegrenzung?
    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, kostet aber extra Zeit, ggF über Jahre.
    Professionelle Hilfe kostet Geld das man sonst nicht verdienen müsste. Was mag die Gestaltung eines wasserdichten Vertrages, der die Veröffentlichung von Nacktfotos mit erkennbarem Gesicht im Internet qua Strafvereinbarung verhindert, kosten?

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    Corwin von Kuhwede Antworten

    Lieber Jochen,

    danke für deine Meinung. Was tangiert es allerdings die von dir genannte Karriere, ob Geld nimmt oder nicht? Auch hier komme ich zu dem Punkt zurück, das dann eher die Frage der Qualität entscheidend ist und u die Quantität. Findest du nicht?

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    Rodinmuse Antworten

    Hallo Corwin,
    ich bin durch Zufall auf Deine „Denkmodelle“ gestossen und bedanke mich – auch im Namen derjenigen Modelle, die das auch so sehen, aber vielleicht nicht so gut ausdrücken können – für Deine Gedanken und Standpunkte dazu.
    Ich stehe seit knapp 25 Jahren Modell (seit 10 Jahren hauptberuflich). Und immer mal wieder soll ich mich dafür rechtfertigen, dass ich mir als größtenteils Maler- und Bildhauermodell und diejenige, die im Netz öffentlich zugänglich nackt zu sehen ist, die Qualität oder die Historie, Beispielfotos oder Fotokonzepte der Fotografen im Vorfeld eines potentiellen Shootings anschauen möchte.
    Genau Ihr Aufzeigen ist der springende Punkt. Ich ziehe mich gern aus – wenn das Konzept und das Ziel beider Seiten stimmen. Die dritte Art Deiner genannten Modelle habe ich noch nie verstanden und teile auch all denjenigen, die es so handhaben, immer wieder mit, dass sie damit die Preise für mich als (malerisches) Portraitmodell ebenso kaputt machen, wenn sie angezogen kostenlos arbeiten, aber nackt plötzlich Geld wollen.
    Ich beschäftige mich viel mit dieser Materie, schreibe in Kuntszeitschiften darüber und habe in Philosophie meine Bachelorarbeit über die Anerkennung des Aktmodells verfasst und mit Erfolg abgeschlossen.
    Aber verstanden, verstanden habe ich die von Dir kritisierte Handhabe der dritten Kategorie Modelle auch nach 25 Jahren nicht! Danke für diese offenen Überlegungen. Von Fotgrafen selten und es lässt mich hoffen, dass einige Menschen HINTER der Linse doch nicht ganz so gedankenlos an die Arbeit mit Modellen gehen wie es oft den Anschein für mich hat.

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    Rodinmuse Antworten

    Hallo Corwin,
    ich hatte gestern Abend einen Kommentar aus der Sicht eines Aktmodells zu Deinen Ansichten hier gepostet, aber nun ist er nicht mehr da. Darin hatte ich Dir zugestimmt und einige Anmerkungen aufgeführt.
    Sondierst Du die Kommentare, die Du hier veröffentlichen lässt, oder warum ist mein Posting nicht mehr zu finden?
    Das fände ich sehr schade, denn andererseits hast Du auch einen sehr kritischen hier stehen lassen.
    Gruß Rodinmuse

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      Corwin von Kuhwede Antworten

      Liebe Tanja,

      vielen lieben Dank, dass du aus Sicht des Models deine Gedanken mit mir geteilt hast. Es freut mich sehr, dass du damit den Kreise der männlichen Fotografen aufbrichst.
      Dein Kommentar war deswegen noch nicht sichtbar, weil ich jeden Kommentar händisch freigebe, bevor er erscheint.

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